Was also ist der eigentliche Zweck der Initiative? Es geht darum, die Lobbying-Macht der Krankenkassen zu brechen. Solange jeder dritte Gesundheitspolitiker im Parlament offiziell auf der Gehaltsliste der Versicherer steht, solange Santésuisse für Abstimmungen fast beliebig Ressourcen mobilisieren kann, so lange werden sich die Interessen der Branchenverbände und nicht die Bedürfnisse der Versicherten durchsetzen. Erst die Einheitskrankenkasse würde der systematischen Korrumpierung des «Miliz-Parlamentes» den Geldhahn zudrehen.

 

Daniel Binswanger, Das Magazin 38/2014

 

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Thema "Masseneinwanderung"

 

Wie soll die Masseneinwanderung ohne Bürokratie“(Amstutz) bekämpft werden? Das sollte die SVP erklären und nicht die ganze Verantwortung an den Bundesrat delegieren!

 

"In der Politik gilt leider die Regel, dass das einfache Argument sich gegen das richtige durchsetzt." Charles Lewinsky 

 

Regardez cette interview au sujet de l'initiative contre l'immigration de masse en Suisse:

http-::www.youtube.com:watch%3Fv=cdrmxphOcu4.webloc 

 

Ein fremdenfeindliches, geldgieriges und auf Sicherheit versessenes Volk macht die Schweiz zu einem Gefängnis.

Vive l’Europe !

 
"Wer im Ernst noch nach einer unabhängigen Schweiz verlangt, betreibt entweder Folklore oder hat keine Ahnung von den eng verflochtenen internationalen Beziehungen des Landes. Die Schweiz würde kaum länger als einige Wochen überleben, würde sie ihre Grenzen wirklich schliessen."  Dieter Freiburghaus, Politologe
 
"Eine Schweiz nur für die Schweizer", das gibt es nicht gratis !
 
 Wir brauchen

- Mindestlöhne und GAVs als Schutz gegen Lohndumping

- effektiven Schutz der Mieten und bezahlbaren Wohnraum

- ein Ende des ruinösen Steuerdumpings

- Investitionen in die Bildung

- Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf 

- eine griffige Raumplanung

 

 

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Wir sagen NEIN zur  Abschottungsinitiative  der SVP.

 

„Eine Rückkehr zur Kontingentspolitik schafft nicht nur viele neue Probleme, sie löst auch keine einzige der aktuellen Herausforderungen. Die Initiative bietet keinerlei Lösungen gegen Zersiedelung, überfüllte Strassen und Züge, tiefe Löhne und teure Wohnungen. Denn diese Probleme sind oftmals hausgemacht und nur durch innere Reformen zu lösen. Deshalb fordert die SP einen Ausbau der flankierenden Massnahmen in den Bereichen Arbeitsmarkt, Wohnungsmarkt und Bildung. Denn wir wollen weder eine Einwanderung im heutigen Stil, die lediglich den Interessen der Wirtschaft dient, noch eine Rückkehr zur gescheiterten Kontingentspolitik. Wir fordern vielmehr eine Zuwanderung, die zum Gewinn für alle wird. Dies ist nur möglich, wenn wir nicht der Einwanderung als solcher Schranken auferlegen, sondern sie durch innere Reformen in den Griff bekommen. Der SVP hingegen geht es mit ihrer Initiative nur um die Bewirtschaftung ihres Lieblingsthemas einer nicht existierenden Überfremdung. Wie immer macht sie Ausländerinnen und Ausländer zu Sündenböcken und für alle - auch nicht existierende - Probleme verantwortlich. Gleichzeitig wehrt sie sich vehement gegen alle echten Lösungsansätze.“

 

Bea Heim, Nationalrätin SO

 

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